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Brot selbst backen

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Oliver Brachat (45)

Der Koch und Patissier zeigt, wie leicht Brot zu Hause gelingt.

1 Das richtige Mehl verwenden

Nehmen Sie für Brotteig am besten Vollkornmehle. Diese haben einen kräftigen Geschmack, das Brot wird dunkler und enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

2 Exakt abwiegen

Wiegen Sie die Salzmenge für den Brotteig genau ab. Denn sowohl zu viel als auch zu wenig Salz wirken sich negativ auf den Geschmack und die Konsistenz des Gebäcks aus.

3 Buch- Empfehlung

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In „Brot genießen“ (Hölker, 19,95 €) verraten Tobias Rauchenberger und ich viele weitere Tricks zum Brotbacken sowie über 80 süße, herzhafte und ausgefallene Rezepte für herrliche Backwaren.

4 Gärkörbchen

Fast jeder Teig muss vor dem Backen noch etwas gehen. Praktisch ist ein Gärkörbchen: einfach bemehlen und den Teig nach dem letzten Kneten darin gehen lassen. Das Körbchen gibt dem Brot eine schöne Form und ein tolles Muster. Vor dem Backen den Teig direkt aufs Backblech stürzen.

5 Genau wie vom Bäcker

Für die typische Form von Baguette und ovalen Weißbrot-Laiben vor dem Backen den Teig länglich einschneiden. Am besten eignet sich dafür eine scharfe Rasierklinge.

6 Hefe

Die meisten Brotteige enthalten Hefe. Sie können sowohl Frisch- als auch Trockenhefe verwenden, ich empfehle aber die frische Variante. Diese lässt sich schneller verarbeiten und das Ergebnis wird besser. Am wohlsten fühlt sich Hefe bei 32 °C, die zugegebene Flüssigkeit sollte daher lauwarm und nicht zu heiß sein.

7 Ohne Umluft

Backen Sie Brot im Ofen ohne Umluft. Die zirkulierende Luft trocknet die Oberfläche schnell aus und das Brot kann die gewünschte Form während des Backens verlieren.

8 Nussbrot

Sie haben Lust auf etwas Besonderes? Schön nussig und gehaltvoll wird dunkles Brot, wenn Sie in den Teig gehackte Hasel-, Walnüsse und Rosinen einkneten. Auch mit Mandeln und getrockneten Cranberrys schmeckt es sehr lecker.

9 Teig kneten

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